20 Männer und Frauen stark machte sich unsere MTB-Gruppe bei bestem Sommerwetter auf den Weg. Die Sonne meinte es gut mit uns – vielleicht sogar ein bisschen zu gut.
Der Start hatte allerdings noch eine kleine Überraschung parat: Ein gerissener Bremszug sorgte für einen ungeplanten Boxenstopp. Dank schnellem Fahrradtausch war das Problem aber genauso schnell behoben. Für unsere Truppe gilt eben: Geht nicht, gibt’s nicht. Andy und Volker teilten sich die Tourführung der rund 40 Kilometer langen Strecke mit etwa 570 Höhenmetern perfekt auf – herzlichen Dank dafür! Los ging’s zur Quelle hinaus und den Stich zum Bettenberg hinunter. Über die Holzbrücke führte der Weg anschließend den langen, angenehm schattigen Schwarzenbach hinauf – bei den Temperaturen ein echter Luxus. Nach der Querung der Rotfelder Straße wartete der herrliche Trail entlang des Schwarzenbachs. Ganz nebenbei wurden sogar noch eine Lampe und weiteres verloren gegangenes Equipment wieder eingesammelt. Nichts geht auf einer MTB-Tour verloren – höchstens ein paar Körner oder Power. Nach der Furt kämpften wir uns bis Wenden, ehe die nächsten Trails und Anstiege den Puls zuverlässig nach oben trieben. Belohnt wurden alle mit der Ankunft am Buhler Waldstern – Jiiiiiiiiieeeeehhhhhhhhaaaaaaa! Weiter ging es über Feldwege an den Pferdekoppeln vorbei bis Martinsmoos. Danach hieß es: Bremsen lösen und den Stich hinunter zur Teinach genießen. Der lange Trail entlang der Teinach war wieder einmal ein echtes Highlight – flowig, schattig, purzelbäumig, rutschig, eng, felsig oder einfach zum Grinsen schön. Natürlich durfte auch eine Trinkpause nicht fehlen. Neben Flüssigkeitsnachschub stand die Abwehr der äußerst hartnäckigen Bremsen (die mit Flügeln) auf dem Programm, bevor das obligatorische Gruppenfoto geschossen wurde. Ab der Weikenmühle wartete dann der längste Anstieg des Tages. Über Oberhaugstett, den Ziegelbach und durch den Wald bis Schönbronn wurde nochmals kräftig an der Kondition gefeilt. Der letzte Trail entschädigte für alle Schweißperlen, bevor wir dem Schwarzenbach bis zur Rotfelder Brücke diesmal abwärts folgten. Kurzer Kontrollblick – tatsächlich waren noch alle da. Zum Ausrollen führte uns der Nagoldtal-Radweg zurück auf die Terrasse von V. M., wo das wohlverdiente Kaltgetränk bereits auf uns wartete. Einige schauten zwar so aus (bei einem war es wirklich so), als würden sie den Heimweg nur noch im Energiesparmodus schaffen, doch Anke hatte die perfekte Medizin parat: Mohrendatsch und frische Melone brachten die Akkus im Handumdrehen wieder auf 100 Prozent. Herzlichen Dank dafür! Fazit: Kein Sturz, kein Plattfuß, ein gerissener Bremszug, jede Menge Schweiß, viele lachende Gesichter und eine rundum gelungene Tour. Nächsten Dienstag heißt es wieder: 18:00 Uhr Abfahrt am Emminger Rathaus. Also Fahrrad checken, Akku laden (den eigenen und den am E-Bike) und dabei sein!

