MTB – Tour 28.07.2026

30.07.2026 | Radtreff / MTB

16 Mountainbiker machten sich bei Kaiserwetter und Temperaturen, bei denen selbst die Eidechsen nach Schatten suchten, auf den Weg zum Hohen Fels. Zum Warmwerden ging es die Kirchenackerstraße hinaus, über die Wildberger Straße, an der Quelle vorbei und gleich den ersten Trail am Bettenberg hinunter. Nach der Holzbrücke, über die Nagold, wartete direkt der erste kleine Wachmacher – der Stichweg bergauf. Wer da noch nicht warm war, war spätestens oben durch. Am halbschattigen Waldrand entlang rauschten wir den Welzgraben hinunter bis nach Wildberg. Dort ging es links in den Dr.-Vesenmayer-Weg und hinein in einen herrlich verwachsenen Trail. Das Laub stand so dicht, dass man stellenweise eher nach Gehör als nach Sicht fuhr. Nach einem kurzen Anstieg folgte der nächste Trail hinab bis zum Bahnhof Wildberg – flüssig, flott und natürlich mit einem lautstarken „Yippie!“ als Qualitätsnachweis. Entlang der Nagold rollten wir an der Lützenschlucht vorbei, bevor der nächste lange Anstieg begann. Zum Glück spendete der Wald reichlich Schatten. Über das Segelfluggelände Kengelberg erreichten wir den Brunnenhof. Am Höhenhof bogen wir rechts ab und ließen es auf einem tollen Trail zum Ziegelbach wieder laufen. Den Bach überquerten wir schiebend – trockene Füße waren dabei eher Glückssache – und machten an der Brücke am Weiher das obligatorische Gruppenfoto. Alle waren noch da, also konnte es weitergehen. Richtung Holzhütte wartete dann ein echter Brocken: ein S5-Trail. Den nahmen wir heute ausnahmsweise nicht fahrend, sondern schiebend unter die Stollen. Man muss schließlich nicht jeden Schutzengel überstrapazieren. Oben am Hohen Fels wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Wobei… nicht jeder betrachtete diese im Stehen. Mindestens einer testete kurz die Perspektive „Füße oben – Kopf unten“. Die Aussicht soll auch so ganz ordentlich gewesen sein. Danach war Grinsen angesagt: Ein genialer Flowtrail an der Schmelzklinge sorgte für breites Lächeln und noch breitere Staubfahnen. Über den Trölleshof und den Bulacher Weg peesten wir Richtung Effringen, bevor wir den nächsten Trail hinunter zum Schwarzenbach galoppierten. Dem Schwarzenbach folgten wir bis zur Einmündung des Katzenbachs und schossen anschließend weiter das Tal hinunter bis zur Calwer Straße. Nach der zweiten Überquerung der Rotfeldener Holzbrücke rollten wir entspannt auf dem Nagoldtal-Radweg zurück nach Emmingen. Der krönende Abschluss wartete allerdings nicht auf dem Bike, sondern auf der Terrasse unseres heutigen Tourguides Jörg. Nach 33 Kilometern und 790 Höhenmetern wurden wir von Corinna und Jörg mit leckeren Speisen und einem Kühlschrank empfangen, der bis zum Rand mit eiskalten Getränken gefüllt war. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die beiden – besser kann man eine Tour kaum ausklingen lassen! Merke: Trails machen glücklich, kalte Getränke noch glücklicher und Geschwindigkeit bringt Sicherheit. Nächsten Dienstag heißt es wieder: 18:00 Uhr, Glockenschlag, Rathaus Emmingen. Wer zu spät kommt, darf die anderen im ersten Anstieg suchen.